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Marie Klein

2011

Am Abend der Vernissage findet eine Live-Performance innerhalb der RaumInstallation statt. Der aus freien Improvisationen entstehende Ton wird zum integrativen Bestandteil der Ausstellung. Die Idee zu dieser künstlerischen Methode wurde von Marie Klein in Zusammenarbeit mit Ralf Peter entwickelt.
Performance am 12.8.2011 um 21h, Kulturfoyer der Landeshauptstadt Saarbrücken - Dauer: ca. 40 min
Mitwirkende:
Ralf Peter - Stimme
Michael Schäfer - Gitarre
Krischan Kriesten - Tontechnik, Live-Ton
Zur Ausstellung: Die Idee ist es, einerseits die Räume des Kulturfoyers mit den an die Grenzen stoßenden Emotionen der psychischen Wahrnehmung aufzuladen und andererseits den daraus resultierenden Verstrickungen einer Seelenlandschaft Platz zu machen. Vor allem inspiriert durch “4.48 Psychose“ von Sarah Kane, deren Theaterstücke auch wegen ihrer Radikalität und unklaren Umsetzungsvorgaben extreme Emotionen freigeben und sich als “erlebbare“ Räume kennzeichnen.
Die VideoInstallation wird erst belebt, wenn Instrument und Stimme sich mit den Bildräumen für einen Moment vereinen (während der Live-Performance). Erst durch die Performance funktioniert die Ausstellung als solche, der aufgenommene Ton als Relikt der Aktion verbindet sich aufs Neue mit der Bild- und Raumkomposition. Ein begehbarer Raum entsteht. (Marie Klein, 2011)
eine Ausstellung von Marie Klein
technische Assistenz: Ingo Kehren
Ausstellung im Rahmen der Saarbrücker Sommermusik mit freundlicher Unterstüzung von dem Kulturamt der Landeshauptstadt Saarbrücken und der Abteilung Kultur der Staatskanzlei des Saarlandes